Ein ungewöhnlicher Workshop mit
Andreas
Sagmeister
5. Mai 2010
Der Tag begann mit Portraitfotos, die der Künstler von jedem Schüler und jeder Schülerin anfertigte.
Im Werkraum war unsere erste Aufgabe die eigenen Initialen (Anfangsbuchstaben von Vor- und Nachname) zu gestalten. Diese wurden auf das Alu-Blech geklebt und dann mit Hammer und Nagel punziert (geschlagen).
Weil das laute Hämmern den Unterricht doch erheblich störte, wanderten wir bald in den Werkraum der Volksschule (er befindet sich im Keller).
Die Kopien unserer Portraits wurden schließlich auf die Platten geklebt und die Umrisse sorgfältig punziert. Dunkle Stellen wurden dicht, helle Stellen weniger dicht punziert.
Zum Abschluss überpinselten wir die Bilder mit einer speziellen Farbe, die dann wieder abgewischt wurde. So blieb in den Löchern schwarze Farbe zurück, der Rest der Platte glänzte wieder metallisch.
Das meinten die Schüler und Schülerinnen:
Es war lustig einmal nicht mit Pinsel, sondern mit Werkzeug zu „malen“.
Es war interessant mit einem Künstler arbeiten zu dürfen.
Hämmern und Lärm machen macht Spaß.
Nach dem vielen Hämmern taten uns die Hände weh.
Es hat uns gefallen, weil man eigentlich fast nichts falsch machen konnte.
Wir konnten selbst kreativ sein.