Projekttage 2007 / 2008:
Interkulturelle Tage
27. – 29. Februar 2008

In diesen Tagen wurde der Stundenplan aufgelöst und es wurde in Blöcken gearbeitet.

Am Mittwoch, 27. 2. gab es ein interaktives Konzertsetting der Gruppe „Rhythm Xing“: Viel Rhythmus mit verschiedensten Geräusch- und Percussioninstrumenten wurde von einem international besetzten Performance–Ensemble geboten.

Am Donnerstag, 28. 2. war unser Tag der Sprachen, bei dem jeder Schüler und jede Schülerin zwei verschiedene Sprachenworkshops besuchte.

Auf jeder Schulstufe beschäftigte sich ein Lehrerteam und die Schüler mit einem bestimmten Land. Dieser wurde von möglichst vielen Seiten beleuchtet und bearbeitet.

Ziele:

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    Fächerübergreifende Arbeitsformen im Unterricht einzuführen

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    Vertiefen von selbständigen Arbeitsformen

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    Erweitern der Methodenkompetenz

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    Arbeiten in Teams, Verbessern der Sozialkompetenz

Die Schüler gingen sehr motiviert an die Arbeit heran. Besonders auch die praktischen Erfahrungen, Lehrausgänge und Präsentationen in verschiedenster Weise begeisterten.

 

Die 1a Klasse beschäftigte sich mit Italien: Es wurde von jedem Schüler eine sehr umfangreiche Mappe hergestellt. Dazu suchten die Schülerinnen und Schüler aus Büchern, dem Internet, Zeitschriften und Prospekten Material zusammen. Wichtige Persönlichkeiten und interessante Städte wurden bearbeitet. Dann entstand auch ein gemeinsames Plakat, zwei Rätsel wurden erstellt und die Fußball WM wurde nachgespielt.

 

Für die 1b Klasse war die Schweiz das Thema. Nach Sichtung des mitgebrachten Materials wurde die Arbeit mit dem Atlas begonnen und eine Skizze gestaltet. Die Materialien wurden je Schüler zu einer individuellen Mappe und einem gemeinsamen Plakat verarbeitet. Ein geschichtlicher Überblick, die Geschichte von Wilhelm Tell (gelesen, Nacherzählung beschrieben, gezeichnet), ein Video über das Leben in der Schweiz und Freiarbeit mit LÜK-Kästen, Lexika, Zeitungsartikel, aber auch ein „Schweizer Frühstück“ rundeten diese Projektarbeiten ab.

 

Die Türkei stand in der 2a Klasse am Plan. Nach einer Einführung durch einen Dia-Vortrag und grundlegender Atlasarbeit wurden folgende Themen behandelt: Islam, „Typisch Orient“, ausgewählte Landschaften, z.B. Kappadokien, wichtige Städte, vom Orient nach Europa, z.B. Gewürze, Benimm-Regeln, Teppiche. Am Freitag Morgen gab es ein türkisches Frühstück und anschließend wurden die Präsentationsstücke fertig gestellt.

 

Die 2b Klasse  beschäftigte sich mit unserem unmittelbaren Nachbarland Deutschland. Atlasarbeit mit Besprechen der Bundesländer, Flüsse und Gebirge war der Anfang. Anschließend gab es ein Video über Wattenmeer, Nordsee- und Ostseeküste, Inseln, Deiche und Depressionsgebiete. Weiter nach Süden wurden das Deutsche Mittelgebirge, Alpenvorland und die Alpen behandelt. In Gruppenarbeit wurden die dt. Bundesländer erarbeitet. Schwerpunkt Bayern als unser Nachbar wurde mit einem Besuch Passaus mit Stadtführung speziell für Jugendliche herausgehoben.

 

Für die 3a Klasse gab es Bilder über Griechenland als Einstieg. Anschließend wurden die Provinzen in Gruppenarbeit behandelt. Daraus entstand ein großes Puzzle, das man am Boden spielen kann. Aus dem Internet wurden verschiedene Informationen über Griechenland eingeholt. Die Namen der Kinder wurden in griechischer Schrift geschrieben, es wurde natürlich Sirtaki getanzt und als Abschluss gab es griechisches Essen. Das Ergebnis der Präsentationen war ein Plakat mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und laminierte Infokärtchen.

 

Die 3b Klasse beschäftigte sich eingehend mit Tschechien. Über die Entwicklung des Landes bis zur Vielfältigkeit der Sehenswürdigkeiten wurden die geografischen Gegebenheiten erarbeitet. Besonderheiten aus Böhmen, wie Powidltascherl und Dukatenbuchteln wurden zubereitet und verkostet. Einige Schülerinnen und Schüler meldeten sich zum großflächigen Malen von Stadtansichten von Krumau nach Bildern von Egon Schiele.

 

Für die 4. Klassen wurde ein Erste Hilfe Kurs begonnen. Der Kurs dauert insgesamt 16 Stunden und gilt auch für den Führerschein. Dieses Angebot wird natürlich von den Schülerinnen und Schülern sehr gern angenommen. Einige Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen werden dann wahrscheinlich ihr Erste Hilfe Wissen erweitern und beim Bezirkswettbewerb mitmachen.

Ein einstündiger EU-Vortrag brachte den Schülern die Europäische Union näher.

Außerdem ist für unsere Schulabgänger das Jugendschutzgesetz sehr interessant. Es wurde eine Broschüre ausgeteilt und der Inhalt genau besprochen. (Wie lange darf ich mit welchem Alter wohin gehen? Usw.)